Bergmühlenschule

Die Projekttage begannen wir mit einem Namensspiel mit Klanghölzern.

Dann wurde endlich die erste Musik gespielt. Das Musikstoppspiel „Freundschaftliche Spots“ diente zum Aufwärmen und zur Gruppenwahrnehmung. Als die Musik anfing, machten wir spontan eine Polonaise. Deshalb übten wir als nächstes verschiedene Figuren einer Polonaise. Der „Party-Bummel“ konnte beginnen.

Das Spiel „Gordischer Knoten“ – das einzige Spiel ohne Musik – diente dazu, wirklich die letzten Berührungsängste abzubauen.
Es folgten ein weiteres Musikstoppspiel („Musik mit Farben“) und das Tanzspiel „Ich lade dich zum Spielen ein“. Bei diesen Spielen entstanden keine Fotos. Das Fotografieren insgesamt war ein großes Problem in unserer Gruppe, da wir ja ständig in Bewegung waren und die Bilder deshalb oft unscharf wurden.

Konzentration und Körperbeherrschung waren beim Spiel „Spiegel“ gefragt.

Besonders lustig war der „Tanz der Raufbolde und Kratzbürsten“, bei dem man sich gegenseitig grimmige Fratzen zeigt und mit Händen, Füßen, Ellbogen, dem Po und mit Zischlauten gestritten wird.

Für die Fotos durfte nach dem Tanzen jeder, der wollte, eine Grimasse schneiden.

Zu einer ruhigen Musik liefen wir „Schlittschuh“. Es war gar nicht so leicht, die „Schlittschuhe“ nicht zu verlieren.

Bei dem Tanzspiel „La Bamba“ dachte sich immer derjenige, der in der Mitte war, einen Tanzschritt bzw. eine Tanzbewegung aus, den bzw. die alle nachmachen mussten.

      

Zur Technoversion von

„Das Boot“

stellten wir Roboter dar, die in einer Fabrik nachts vom Nachtwärter in Bewegung gesetzt wurden, und zwar erst schwach, dann mittel und zuletzt stark.

Jeden Tag übten wir das darstellerische Spiel der Geschichte „Der Drache Archibald“

zur Filmmusik von „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Wir brauchten für das Spiel einen Erzähler.

Wir stellen einen Steinklumpen dar.
Wir stellen bizarre Bäume dar und damit den Wald, in dem der Drache wohnt.

Der Drache versucht Prinzessin Tausendschön zu fangen.
Nachdem der Ritter Kunibert mit seinem Flammenschwert den Drachen entzwei geschlagen hat, küsst die Prinzessin den Drachen. Dieser verwandelt sich daraufhin in einen Prinzen. Es folgt die Schlussszene, das Happy End: Der Prinz kniet in der „Liebeslaube“ vor der Prinzessin nieder. Ritter Kunibert baut sich theatralisch vor ihnen auf.

Auch die meisten anderen Tänze und Spiele wurden auf unseren ausdrücklichen Wunsch hin an anderen Tagen wiederholt. Jeder Tag endete übrigens mit dem gleichen Abschiedstanz.
Am dritten Tag führten wir die Geschichte vom Drachen Archibald zwei anderen Gruppen vor. Weil das Vorzeigen so viel Freude bereitete, zeigten wir auch noch das Roboterspiel und den „Tanz der Raufbolde und Kratzbürsten“ einer Gruppe. Bei Letzterem machten einige Kinder dieser Gruppe dann sogar mit.

In der Abschlussrunde am letzten Tag blickten wir auf die drei Tage zurück: Die Projekttage fanden wir alle toll. Die Spiele und Tänze haben uns Spaß gemacht. Es war schön, dass wir zeigen konnten, was wir geübt hatten. Dass wir eine Gruppe von Kindern des 1. bis 4. Schuljahres waren, gefiel uns. So haben wir neue Bekanntschaften gemacht und teils sogar neue Freundinnen gefunden.

 

Support:
Alfried Krupp-Schulmedienzentrum